Prototyp. Radar & Strom: live, Auto-Update alle 15 Min. Sprit/Gas/Börse: Demo-Richtwerte.
Der Seismograph für deine Preise

SEISMOCAST

Weltweite Ereignisse erschüttern die Preise, die du zahlst. SEISMOCAST misst diese Beben und zeigt, wann die Welle deine Rechnung erreicht – Strom, Sprit, Heizung und Lebensmittel, ehrlich über Unsicherheit, kostenlos für alle.

0 €kostenlos · für alle
15 MinLive-Takt
57Fälle seit 1857
0Rückmeldungen gelernt
„Der verborgene Zusammenhang zwischen Weltgeschehen und Alltagspreisen – transparent, ehrlich über Unsicherheit und frei für jeden.

Seit über 100 Jahren wirkt alles auf alles: eine Aussage, ein Konflikt, eine Notenbank, das Wetter. Wir öffnen dieses Wissen für alle – offene Methodik, gleicher Zugang, offengelegte Quellen. Damit informierte Entscheidungen nicht länger vom Informationsvorsprung weniger abhängen.

● Real umgesetzt · das kann sie
  • Live-Strompreise (Fraunhofer ISE), Auto-Update alle 15 Min.
  • Ereignis-Radar aus weltweiter Presse (GDELT, dedupliziert)
  • Einfluss-Matrix & Wirkungsnetz bis „€/Monat für dich“
  • Frühwarn-Ampel (Konflikt · Ausbruch · Energie) + Vorsorge
  • Backtest zeigt die echte Trefferquote – öffentlich
  • Persönliches Profil · lernt aus Rückmeldungen
🔬 Wissenschaftliche These & Modell-Prüfung · keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung · keine Kaufempfehlung · Prognosen sind Wahrscheinlichkeiten, keine Zusicherung · ohne Gewähr
1 · Deine Kosten

Was es dich heute kostet Demo

Was du wirklich zahlst (Endkundenpreis) – darunter der Börsenpreis, der ihn treibt. „Üblich“ = 12-Monats-Schnitt.

👤 Mein Profil – optional, macht alles persönlichöffnen ▾
🔒 Bleibt nur auf deinem Gerät. Dann rechnet alles mit deinen Zahlen statt mit einem Modellhaushalt.
🔒 lokal auf diesem Gerät
Was du direkt zahlst
Markttreiber & Vermögen
Vermögens-Referenz: Ein S&P-500-ETF trägt offiziell Risikoklasse 4 von 7; im Stress-Szenario −29,6 % in einem Jahr (iShares-Basisinformationsblatt, 04/2026). Unsere Bandbreiten sind Information, keine Anlageberatung.
Alle Endkundenpreise brutto (inkl. 20 % USt.; bei Strom inkl. Netzentgelt & Grundpreis). AT-Energiepreis aus 5 realen Preisblättern 2025/26 (14–17 ct). Netzentgelte werden hier brutto gezeigt (Regulierer wie E-Control weisen sie netto aus – z. B. AT Ø 9,4 netto = 11,3 brutto). Bei Sprit ist der Rohölanteil überall gleich – die Steuer je Land macht den Unterschied (Klick zeigt die Aufschlüsselung). Aber nicht jedes Land hängt gleich am Weltmarkt: Die USA sind Netto-Ölexporteur (Schock gedämpft, Exponierung 75 %), die EU importiert ~97 % und ist voll exponiert; russisches Öl spielt im Westen kaum noch eine Rolle (geht zu ~86 % nach China/Indien). Deshalb trifft ein Nahost- oder Russland-Schock jedes Land unterschiedlich stark. Wichtige Asymmetrie Öl vs. Strom: Öl ist per Tanker weltmarktgehandelt – Eigenförderung (OMV, Norwegen) senkt den Pumpenpreis nicht, weil Produzenten zum Weltmarktpreis verkaufen (Law of One Price); billiger Sprit in Förderländern entsteht nur durch Subvention. Strom ist leitungsgebunden und in Preiszonen organisiert – hoher Wasserkraft- (AT) oder Kernkraftanteil (FR) kann den Preis real dämpfen, solange keine Netzengpässe/Exportkabel die Zone ans teure Ausland koppeln. Deshalb rechnet SEISMOCAST Strom über Gas×Merit-Order (0,70), nicht über Öl. Quellen: Tax Foundation, EU-Kommission, Eurostat 2026. Wichtig: In AT/DE hast du zwei Partner – den Netzbetreiber (fix, je Netzgebiet ±20 %) und den Stromlieferanten (frei wählbar; nur der Energie-Anteil ist verhandelbar). „Auffällig“ = größer als die übliche 7-Tage-Schwankung. Staatliche Eingriffe live: DE Tankrabatt endete 30.6.2026 (Diesel +17 ct); AT Spritpreisbremse seit 1.7. nur noch −0,8 ct MÖSt; PL senkte Sprit-MwSt 23→8 %. Solche Eingriffe erfasst der Radar als „Politik“-Ereignis. Preisstand: AT primärquellenbelegt (FVEK 6.7.2026), Sprit aller Länder gegen EU-Kommission Oil Bulletin (6.7.2026) geprüft, Strom gegen Eurostat (EU-Schnitt 25,3 ct). Auch Strom-Eingriffe enden gerade: Polens Strompreisdeckel lief Ende 2025 aus; Deutschland stützt 2026 die Netzentgelte mit 6,5 Mrd. € (ca. −16 %). Für tagesaktuelle Genauigkeit aller Länder sorgt der Serverbetrieb mit Live-Anbindung.
2 · Die Lage jetzt

Ereignis-Radar Demo

Presse der letzten 24 Std., regionale Quellen deines Landes zuerst. Gegen Manipulation: Jede Meldung zeigt, von wie vielen unabhängigen Quellen sie bestätigt ist (✓ = mehrere Medien, ⚠ = erst eine – mit Vorsicht). Maßgeblich ist der Ereigniszeitpunkt (frühester Bericht), nicht der späteste. GDELT erfasst Medien aus 100+ Ländern in 65 Sprachen (für Österreich u. a. über die APA verbreitete Meldungen). Antippen → Prognose.

Wir werten die Meldungslage, nicht einzelne Schlagzeilen (GDELT: dedupliziert, West-Bias bekannt).

3 · Was heißt das jetzt?

Spannungsbarometer

Die aktuelle Weltlage in einer Zahl – und was sie für deine Preise bedeutet. Ehrlich getrennt: Bei Sprit, Strom & Heizöl eine echte Vorhersage (klare Kausalkette). Bei Aktien & ETF nur die Nervosität – keine Kursprognose, weil Börsen Erwartungen vorab einpreisen.

Für Anleger · ehrlich statt verführerisch

Szenario-Fächer: Aktien & ETF Demo

Die rote Linie zeigt die letzten 90 Tage – im Prototyp eine Demo-Kurve (realistische Schwankung, der heutige Endstand ist echt); im Serverbetrieb echte Kursdaten. Nach „heute" beginnt kein vermeintlich sicherer Kurs, sondern ein sich weitender Möglichkeits-Trichter – je weiter in die Zukunft, desto breiter, weil ehrlich niemand den Kurs kennt. Darauf: echte geplante Termine (Fed, EZB, OPEC), die Bewegung auslösen können. Keine Kursprognose, keine Anlageberatung – ein Werkzeug zum Einordnen, weil geopolitische Nachrichten nachweislich unter 1 % der Aktienbewegung erklären.

Der Trichter zeigt ein 90-%-Band aus historischer Schwankung (Random-Walk-Modell, wächst mit √Zeit) – dieselbe ehrliche Methode wie bei IWF- und Notenbank-Fächerdiagrammen. Termine sind verifiziert (Fed/EZB offiziell), ihre Wirkung ist als Möglichkeit beschrieben, nie als Gewissheit.

Rückblick

Was folgte daraus? – der Rückblick

Was bei vergleichbaren Ereignissen tatsächlich mit den Preisen geschah. Tippe oben eine Meldung an.

🔬 Fallstudie: echte Zahlen, erklärt Österreich, Mai–Juli 2026 · Quellen: WKO/FVEK, IEA, Argus
25. MaiDiesel 1,906 €Iran-Krieg: Hormus zu, Brent-Spitze ~120 $ – Kriegsniveau an der Zapfsäule.
Mitte JuniAbkommenUS–Iran-Memorandum (Islamabad): Öl fällt auf 3-Monats-Tief (~74 $).
29. JuniDiesel 1,711 €−10,2 % in 5 Wochen – die Kriegsprämie entweicht, verzögert durch den Feder-Effekt.
6. JuliDiesel 1,730 €+2,2 % (Benzin nur +0,4 %): fragile Waffenruhe, beschädigte Raffinerien machen Diesel knapper.
8./9. JuliBrent 78 $ (+5 %)Waffenruhe für „beendet“ erklärt, Tanker angegriffen, neue Luftschläge – die Prognose dieser Seite läuft jetzt live; der Server prüft sie in 7 Tagen selbst.
Modell-Check (Kette offen): Öl −38 % → real Diesel −10 % in 5 Wochen ⇒ effektiv ≈ 0,27. Modellkette: Feder 0,5 (kurzfristig) × steuerfreier Sockel 0,72 = 0,36 voll durchgeleitet – real kam in 5 Wochen ~¾ davon an, der Rest folgt verzögert. Der Feder-Effekt ist ein Zeit-Effekt: Rückgänge erreichen die Zapfsäule über Monate, nicht Tage.
Bilanz Feb.–Juli 2026: Sind die Modell-Aussagen eingetreten?
✓ Kriegsausbruch → Öl rauf: Brent +10–13 % in Tagen, Spitze ~120 $ (Modell: Nahost-Median +8…+12)
✓ Merit-Order → Gas/Strom explodiert: TTF +60 % in 3 Wochen, AT-Großhandel folgte (Modell: Gas reagiert am stärksten)
✓ Frieden wirkt wie Angebotsschub: Waffenruhe = Brent −16 %, TTF −17 % am Tag (Modell: positiv-Median −10…−14)
✓ Feder-Effekt: Diesel fiel nur 0,27× so stark wie Öl (Modell: 0,28)
✓ Produktknappheit: Diesel +2,2 % vs. Benzin +0,4 % nach Raffinerie-Schäden (Modell: Mitteldestillat-Kanal)
✓ Endkunden-Trägheit: Strom 23 ct trotz Großhandels-Sprüngen (Modell: Energieanteil nur ~40 %)
≈ Aktien gestern nur −0,3 % statt historisch −2 (erklärbar: fragile Lage war eingepreist – genau der Überraschungs-Regler; plus US-Regionalität)
6 von 7 voll eingetroffen, 1 milder als der Median – und die Abweichung bestätigt selbst ein Modellprinzip (nur Überraschung bewegt). Ab jetzt prüft der Server jede neue Prognose automatisch weiter.
3 · Deine Prognose

Was sich für dich ändern könnte

Wähle oben eine Meldung (2) oder ein Almanach-Szenario (3).
4 · Vorsorge

Welt-Risikolage – als Wahrscheinlichkeit, nicht Prophezeiung

Nicht der Zeitpunkt, aber das Risiko lässt sich einschätzen. Die Ampel verdichtet das Live-Radar – mit Vorsorge-Tipps.

Ein Stimmungs-Seismograph, keine amtliche Warnung – maßgeblich sind die verlinkten offiziellen Stellen.

So funktioniert's · Wirkungsnetz

Der Einfluss von allem auf alles

Öl → Sprit, Transport, Flüge. Gas → Strom, Heizung, Lebensmittel. Stell einen Schock ein und sieh die Kette bis zu deinem Geldbeutel.

So funktioniert's · Einfluss-Matrix

Was bewegt einen Preis – und wie stark?

Wähle ein Produkt und sieh seine stärksten Treiber – nach Wirkung geordnet, mit Verzögerung und Beispiel.

Einflussstärke = mittlerer absoluter Preisausschlag nach solchen Ereignissen (aus der Chronik & Wirtschaftsgeschichte abgeleitet). Richtung = überwiegende Reaktion. Wird mit jeder neuen Beobachtung nachgeschärft.

So funktioniert's · Szenarien testen

Wenn das passiert – was dann?

Wähle ein Szenario und sieh, was es historisch mit den Preisen machte.

Datenbasis · 1857 – heute · 107 Fälle · ~350 Preis-Reaktionen mit Ausgang

Die Chronik

JahrEreignisTypÖlGas/StromSpritAktien
Wirkung in den ersten ~7 Tagen, gerundet. „Aktien" = Leitindex des am stärksten betroffenen Raums (gegen den S&P 500 validiert, siehe Beweis). "–" = keine belastbaren Daten.
© Diese Zusammenstellung, Kategorisierung und Einordnung ist Arbeit von SEISMOCAST. Ansicht & Zitat mit Quellenangabe gerne – Übernahme des gesamten Datensatzes nur nach Rücksprache.
🌍 Der lange Blick: 2.000 Jahre Preis-Schocks Kontext aus der Weltgeschichte – vor der Börsenzeit, daher nicht Teil der Prognose-Rechnung
301 n. Chr.
Roms Münzentwertung & Preisedikt
Preise über Jahrzehnte vervielfacht

Der Silbergehalt der Münzen fiel unter 5 % – Kaiser Diokletian verbot per Höchstpreisedikt die Teuerung. Es scheiterte: Geldentwertung lässt sich nicht verbieten.

1347–51
Der Schwarze Tod
Löhne +50–100 % binnen Jahren

Ein Drittel Europas starb – Arbeit wurde knapp und teuer, Land billig. Die größte Seuche der Geschichte drehte das Preisgefüge komplett um.

16. Jh.
Die Preisrevolution
Preise ×3–4 in 100 Jahren

Silber aus Amerika flutete Europa – mehr Geld bei gleichen Gütern. Die erste dokumentierte große Inflation: Geldmenge treibt Preise.

1637
Tulpenmanie
−90 % binnen Wochen

Tulpenzwiebeln kosteten zeitweise so viel wie ein Haus – dann fand sich kein Käufer mehr. Der Urtyp jeder Spekulationsblase.

1720
Südsee-Blase
≈ +700 %, dann −80 %

Eine Aktie versprach Reichtum aus Übersee-Handel, den es nie gab. Selbst Isaac Newton verlor ein Vermögen – Intelligenz schützt nicht vor Herdentrieb.

1815/16
Tambora & das Jahr ohne Sommer
Getreide ×2–3

Ein Vulkanausbruch in Indonesien verdunkelte den Himmel weltweit – Missernten und Hungerkrise in Europa. Auch Klima ist ein Preis-Treiber.

Muster seit 2.000 Jahren: Geldmenge, Seuchen, Blasen, Klima und Krieg bewegen Preise – nur die Instrumente ändern sich. Faktenbasis: World History Encyclopedia (Zeitleiste, 16.000+ Ereignisse) – hier als geprüfter Kontext, nicht als Rechenbasis.
5 · Beweis & Transparenz

Backtest: Wie oft lag die Methode richtig?

Wir messen die Treffsicherheit gegen den Random Walk („morgen = heute“). Nur wer ihn schlägt, hat echtes Signal.

Niedriger RMSE = besser. Bei kleiner Stichprobe kann ein Vorsprung Zufall sein – volle Aussagekraft erst im Serverbetrieb.

Der Weg zu Millionen Fällen

Wie SEISMOCAST wächst

57 handgeprüfte Fälle sind das Fundament. Der Serverbetrieb lernt automatisch aus Millionen weiteren (GDELT).

≈ 500 Millionen Ereignisse
liegen im GDELT-Archiv bereit – erfasst seit 1979, weltweit, in über 100 Sprachen, plus digitalisierte Bücher über 215 Jahre zurück und ein eigener Graph für Zitate und Politiker-Aussagen in 152 Sprachen.
Quelle
Automatisch einlesen

Historische Ereignisse + Aussagen aus dem GDELT-Archiv (via BigQuery), nicht von Hand.

Verknüpfen
Mit Preisen koppeln

Jedes Ereignis wird mit den Öl-, Gas-, Strom-, Sprit- und Börsendaten desselben Zeitraums verbunden.

Rechnen
Muster messen

Der Rechner ermittelt automatisch, welcher Ereignistyp welche Preisreaktion auslöste – über Jahrzehnte.

Lernen
Laufend nachschärfen

Neue Ereignisse und deine Rückmeldungen justieren die Faktoren täglich – die Prognose wird genauer.

Ehrlich bleiben: Dieser Prototyp läuft im Browser und zeigt das Fundament + Live-Daten. Die Millionen-Fälle-Auswertung braucht einen Server, der das Archiv einliest – das ist der nächste Bauschritt, technisch vorgezeichnet.
Transparenz

So funktioniert's

1

Erkennen

GDELT scannt weltweite Nachrichten aus 100+ Ländern, alle 15 Min. – Krieg, OPEC, Zölle, Notenbank-Aussagen, Seuchen, Streiks, Dürren – und ordnet jede Meldung einer Wirk-Kategorie zu.

2

Vergleichen

Die ähnlichsten von 107 dokumentierten Fällen seit 1857 werden gesucht (Event-Study). Gegen den echten S&P 500 validiert: 13/15 Richtungstreffer – und out-of-sample für 2025/26 nachgerechnet.

3

Epoche gewichten

Muster wiederholen sich, Regeln ändern sich: Alte Fälle zählen weniger, wo Brandmauern kamen (Notenbank 1913, Ölreserven 1974, Öl-Futures 1986, Merit-Order ~2000, Gas-Spotmarkt ~2010).

4

Überraschung & Bandbreite

Nur der nicht-eingepreiste Teil bewegt Preise (Drohung ≠ Tat). Ergebnis ist nie eine Punktzahl, sondern ein Korridor mit Wahrscheinlichkeit und wachsender Unsicherheit – wie eine Wetterprognose.

5

Bis zu deiner Rechnung

Eine offene Formel leitet vom Ereignis zum Alltagspreis durch: Öl→Sprit (Feder-Effekt), Gas→Strom (Merit-Order) – dann brutto mit echten Netzentgelten (je Land/Bundesland) und Steuern aufgeschlüsselt.

6

Selbst prüfen & lernen

Ein offener Server speichert jede Prognose fälschungssicher (Hash-Kette) und prüft nach Ablauf selbst anhand echter Kurse, ob sie eintrat – und kalibriert daraus die nächste. Zusätzlich läuft eine wöchentlich geprüfte Jahresthese (Vorregistrierung).

Selbstverpflichtung

Information, keine Beratung

📖

Offene Methodik

Rechenweg, Quellen und Annahmen liegen offen – prüfbar von jedem, idealerweise akademisch begutachtet.

⚖️

Gleichzeitigkeit gegen Missbrauch

Das Anreiz-Paradox jeder Prognose: Wer sie exklusiv hätte, würde sie ausnutzen. Unsere Antwort: alle sehen dasselbe zur selben Sekunde – kein Frühzugang, keine API-Privilegien. Ein öffentlicher Vorteil ist kein Vorteil für Egoisten.

🚫

Keine Empfehlungen

Wir beschreiben Wahrscheinlichkeiten, wir raten nichts. Besonders bei Aktien: rein beschreibend.

🌱

Finanzierung ohne Interessenkonflikt

Getragen von gemeinnützigen Mitteln – keine Werbung, kein Verkauf deiner Daten. Sonst würden wir zu dem, was wir kritisieren.

Wichtiger Hinweis: SEISMOCAST liefert statistische Information aus historischen Mustern zur Einordnung der eigenen Lebenshaltungskosten – keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Kauf-/Verkaufsempfehlung. Märkte sind großteils vorausschauend; vergangene Muster garantieren keine künftigen Ergebnisse. Entscheidungen triffst du eigenverantwortlich.
Wissenschaftliche Grundlagen

Forschung, die im Modell steckt

Jeder Rechenschritt ist an publizierte Forschung gekoppelt:

Event-Study

Fama · MacKinlay

Preisreaktionen rund um ein Ereignis messen (Fama, Fisher, Jensen & Roll 1969; MacKinlay 1997). → Kern der 7-Tage-Prognose.

Geopolitik

Caldara & Iacoviello (Fed)

Geopolitical Risk Index aus 25 Mio. Zeitungsartikeln seit 1900. Wichtig: Sie trennen Drohung von Tat – und zeigen, dass Geo-Schocks Öl über zwei gegenläufige Kanäle treffen (Angebotssorge rauf, Nachfrageangst runter). → Deshalb keine pauschale „Krieg = Öl rauf“-Automatik.

Ölschocks

James D. Hamilton

Ölpreisschocks treffen Wirtschaft und Preise mit Verzögerung. → Zeitversätze im Wirkungsnetz.

Nachrichten

Paul Tetlock

Nachrichtenstimmung bewegt Kurse, kehrt aber rasch zurück. → „Überraschung schlägt Erwartung“ + Rückkehr im Verlaufs-Chart.

Sprit

Bacon · Borenstein

„Rockets & Feathers“: Sprit steigt mit dem Öl schnell, fällt aber langsam. → Asymmetrische Durchleitung.

Strom

Merit-Order

Das teuerste laufende (meist Gas-)Kraftwerk setzt den Börsenpreis; ~½ eines Anstiegs kehrt im Folgemonat zurück. → Gas→Strom-Faktor & Rückkehr.

News→Preis

Chakraborty et al. (2024, INFORMS)

Ereignisse aus Nachrichten + Preisdaten schlagen reine Zeitreihen um bis zu 13 %. Bestätigt SEISMOCAST' Grundhypothese: Weltereignisse treiben Rohstoffpreise – hier über die offene Formel statt über ihr neuronales Netz.

Geo-Risiko

Caldara · Conlisk · Yu (2025)

VAR-Analyse: Geo-Schocks wirken über Threats und Acts getrennt – „Taten“ stärker und länger. Untermauert quantitativ den Drohung/Tat-Regler (N-Faktor) der Formel.

Stimmung

GDELT-Narrative (Kalamara et al.)

Emotionen aus Weltnachrichten verbessern Prognosen von Industrieproduktion & Verbraucherpreisen – am stärksten wirkt „Überraschung“. Genau der Kern des Überraschungs-Reglers (S-Faktor).

Bewusste Grenze: Neuere Arbeiten koppeln solche Signale gern an neuronale Netze. SEISMOCAST verzichtet bewusst darauf – ein Blackbox-Modell wäre etwas genauer, aber nicht mehr von jedem nachrechenbar. Wie das Modell trotzdem wächst (mehr Daten, besseres Matching), zeigt die Roadmap unten.

🧭 Auf der Roadmap – ehrlich eingeordnet
1 · Fallbasis skalieren passt zur Formel

Automatische Ereignis-Erkennung im GDELT-Vollarchiv statt handverlesener Chronik. Bringt Tausende Fälle und den fehlenden Nenner (wie oft nichts folgte). Die Prognose-Rechnung bleibt exakt die offene Formel – nur mit mehr Daten. Größter Hebel gegen die dünne Stichprobe.

2 · Erklärbares Merkmals-Matching passt zur Formel

Ähnlichkeit über 7 sichtbare Merkmale (Region, Schockrichtung, Rohstoff …) statt starrer Kategorien – jeder Treffer bleibt nachrechenbar („warum ähnlich: +25 Region, +20 Typ“). Verfeinert das Matching, ohne die Transparenz zu opfern.

3 · Embedding-Matching Zielkonflikt

KI-Vektoren könnten Ähnlichkeit feiner messen als 7 Merkmale (siehe Chakraborty 2024) – aber als Blackbox: Niemand könnte mehr nachrechnen, warum zwei Ereignisse als ähnlich gelten. Steht bewusst hinter Schritt 1+2 und käme, wenn überhaupt, nur als optionale Verfeinerung neben dem erklärbaren Matching – dessen Treffer man dann gegen die sichtbaren Merkmale prüfen kann. Braucht zudem einen ML-Server. Genauigkeit gegen Nachvollziehbarkeit – und SEISMOCAST wählt im Zweifel Nachvollziehbarkeit.

Die SEISMOCAST-Formel

Eine Zeile, die alles zusammenhält

P̂(t) = P₀ · [ 1 + MC · S · N · R · κ · r(t) ] ± P₀ · σC · √(t∕7)
MC regime-gewichteter Median der historischen Analogfälle der Ereignis-Kategorie C (Brandmauern: 1913/1934/1974/1986/~2000/~2010)
S Überraschung 0,3–1,0 – nur der nicht-eingepreiste Teil bewegt den Preis
N Drohung/Tat 1,0∕0,6 (Caldara & Iacoviello) · R Marktlage 0,7–1,3 (Lager/Terminkurve)
κ Server-Kalibrierung a + b·x, täglich aus automatisch geprüften Prognosen gelernt
r(t) Überschieß-Rückkehr-Kurve (Spitze Tag 5–7, ~½ kehrt zurück) · σC halbe Quartilsspanne: Unsicherheit wächst mit √t
Folgewirkungen: ΔSpritEndpreis = [Sockel · (1 + fFeder·f€/$·ΔÖl) + Steuerfix] · (1+USt.)  ·  ΔStrom analog: nur der Energie-Anteil bewegt sich, Netz + Steuern bleiben fix
Steuer ist enthalten, bewegt sich aber nicht mit – deshalb schlägt derselbe Rohstoff-Schock am Endpreis gedämpft durch, in Hochsteuerländern stärker gedämpft.
Herkunft – wer hat das schon verwendet? Jeder Baustein ist erprobt: Event-Study (Fama/Fisher/Jensen/Roll 1969; MacKinlay 1997) = MC · Analogmethode aus der Wettervorhersage (Lorenz 1969; van den Dool) = „ähnlichste historische Fälle“ · MOS-Kalibrierung der Wetterdienste (Glahn & Lowry 1972) = κ · Überraschungs-Bereinigung (Kuttner 2001) = S · Überschießen & Rückkehr (De Bondt & Thaler 1985; Tetlock 2007) = r(t) · √t-Unsicherheit (Bachelier 1900). Kommerzieller Verwandter: Kensho (Harvard 2013, für 550 Mio. $ an S&P Global) – Ereignis→historische Marktreaktion, aber proprietär, 10–50 T$/Jahr, nur Finanzanlagen.
Die SEISMOCAST-Verbesserungen: offen & kostenlos statt Banken-Tool · Verbraucherpreise (Sprit, Strom, Heizen) statt nur Assets · Regime-Gewichte/Brandmauern · Threat/Act- & Überraschungs-Regler · öffentliche hash-verkettete Selbstverifikation · Shrinkage sn = n/(n+2) bei dünner Basis (geprüft: Richtung +3 Pp.).
🔬 Härtester Test – gestern: Waffenruhe-Bruch 8. Juli, Kategorie Nahost, S = 0,6 (fragile Lage war bekannt), N = 1 (Blockade angedroht), R = 1: Formel-Prognose Öl +4,8 % (Band +1,8 … +7,2). Real: Brent +5,2 % am Tag, +7 % über zwei Tage – Median fast exakt, Realität voll im Band. Dazu: Durchleitungs-Check 0,27 ≈ 0,28 (FVEK Mai–Juli), 13∕15 Richtungstreffer gegen den S&P (1929–2025), Backtest schlägt den Random Walk.
Ehrlichkeit

Grenzen der Methode

Was SEISMOCAST nicht ist – damit niemand mehr Sicherheit hineinliest, als drin steckt:

📉 Dünne, ausgewählte Stichprobe

107 Fälle über ~170 Jahre sind pro Kategorie statistisch wenig. Und es sind handverlesene, „bedeutende“ Ereignisse – der Nenner (wie oft nichts folgte) fehlt. Das verzerrt Wahrscheinlichkeiten tendenziell nach oben (Survivorship-Bias). Bootstrap und Shrinkage mildern das, beheben es aber nicht.

🔗 Heuristik, keine formale Kausalanalyse

SEISMOCAST vergleicht ähnliche Ereignisse (Analog-Event-Study). Das ist etwas anderes als moderne Kausal-Ökonometrie (Difference-in-Differences, Synthetic Control, Instrumentalvariablen). Gleichzeitige Einflüsse – Konjunktur, Geldpolitik, andere Nachrichten – werden nur näherungsweise über die Regler (Überraschung/Regime) erfasst, nicht sauber isoliert.

🏗️ Strukturbrüche & alte Daten

Die Welt von 1973 ist nicht die von heute (Schieferöl, Erneuerbare, IEA-Reserven, veränderte Elastizitäten). Die Epochen-Gewichtung fängt das teilweise ab, aber nicht jede Veränderung (Finanzialisierung der Rohstoffe, neue Lieferketten, Energiewende). Preise vor ~1970 sind zudem lückenhafter und entstanden unter anderen Marktbedingungen.

📰 News ≠ ökonomische Relevanz

Nachrichten-Volumen und -Stimmung (GDELT) sind ein Näherungswert für Bedeutung, kein exaktes Maß. Deduplizierung und West-Bias-Korrektur helfen – aber ein vielzitiertes Ereignis ist nicht automatisch ökonomisch wirksam, und umgekehrt.

Deshalb: SEISMOCAST ist ein offenes Modell-Tool mit Citizen-Science-Elementen, kein Ersatz für begutachtete Forschung. Seine Stärke ist die konsequente Offenlegung genau dieser Grenzen – jede Prognose zeigt selbst, wie belastbar ihre Basis ist und woher ihre Unsicherheit kommt. Ein Werkzeug zum Einordnen, kein Orakel.
Modell-Parameter im Klartext
Wirkung
Wert im Modell
Beleg
Rohöl → Diesel: physische Durchleitung
≈ 100 % auf den beweglichen Teil
Rohöl+Vertrieb ist der Kern; getrennt von der Steuer gerechnet
Steuer-Dämpfung am Endpreis
Schock nur auf steuerfreien Sockel
Fixe Mineralöl-/Energiesteuer + Netz bewegen sich NICHT mit → je höher die Steuer, desto stärker gedämpft (IT +23 % vs. US +32 % bei Öl +40 %)
Öl-Rückgang → Sprit (Feder)
nur ~70 % · verzögert
Rockets & Feathers (Bacon 1991, Borenstein 1997)
Gas → Strom (Merit-Order)
≈ 70 % Elastizität
Gaskraftwerk η≈50 % setzt Preis (JRC/EU)
Strom-Anstieg → Rückkehr
≈ ½ im Folgemonat
Mean-Reversion EPEX-Großhandel
Kerosin-Anteil am Flugticket
≈ 25 %
Branchenübliche Kostenstruktur
EUR/USD dämpft Öl-Durchleitung
±15 % Spanne
Öl in $ gehandelt; starker € mildert (EZB)
Nur Überraschung bewegt Preise
Faktor 0,3–1,0
Effizienzmarkt-Hypothese; Tetlock
Drohung vs. Tat (Threat/Act)
Faktor 1,0 / 0,6
Caldara & Iacoviello (Fed)
Sprit-Steuer je Land (Mineralölst.+USt.)
AT 40 %, DE 45 %, IT 51 %, US ~20 %
Tax Foundation 2026, EU-Kommission Oil Bulletin, Euronews 03/2026
Korroboration (Anti-Manipulation)
≥ 3 Quellen = bestätigt
GDELT NumSources: Ereignisse werden nach Zahl UNABHÄNGIGER Medien gewichtet; Einzelmeldungen markiert, nicht als sicher behandelt
Ereigniszeitpunkt statt Berichtszeitpunkt
frühester Bericht ≈ Event
Preiswirkung wird am Zeitpunkt des Ereignisses gemessen, nicht wann Medien es aufgreifen (verhindert Verschmieren über Tage)
Netzentgelte je Land (Regulierer)
AT 6,9–11,6 ct · DE ~11 · FR ~6
E-Control, Bundesnetzagentur, CRE/TURPE, ARERA, Ofgem, ACM 2026
Strom-Steuer-/Netzanteil je Land
Ø EU 40–60 % der Rechnung
Eurostat nrg_pc_204; DK 48 %, PL 42 % Steueranteil
Flex-Tarif-Durchleitung (belegt)
ct = (Börse×1,1 + 26,5)∕10
Reales Preisblatt „aqua strom flex“ 05/2026 – bestätigt Merit-Order 1:1 + Fixaufschlag
Regime-Gewichte Strom/Gas
0,5 / 0,75 / 1,0
Liberalisierung ~1998; TTF-Entkopplung ~2010 (Merit-Order)
Regime-Gewichte Öl & Sprit
0,7 / 0,85 / 1,0 · 0,75–0,9
Strategische Reserven ab 1974 (IEA); Futures ab 1986; Steueranteil
Finanzpanik-Puffer (Aktien)
0,6 / 0,8 / 1,0
Notenbank ab 1913, Einlagensicherung 1934, „Fed-Put“ ab 1987 – Beleg: 1907 vs. SVB 2023
Geprüft, bewusst (noch) nicht gewichtet
Bretton-Woods-Ende 1973 (läuft live über den EUR/USD-Kanal), Börsen-Circuit-Breaker seit 1988, gesunkene Energieintensität (Öl je BIP ≈ −60 % seit 1973), LNG-Weltkopplung ab 2016, Erneuerbare/negative Strompreise. Grund: kleine Stichprobe → Überanpassungs- und Doppelzählungsgefahr; der Serverbetrieb prüft sie datengetrieben.
Governance

Wer ändert, prüft und verantwortet das Modell

📝

Änderungsprotokoll & Struktur-Wächter

Jede Anpassung wird offen protokolliert. Zusätzlich wacht der Server über Strukturbrüche: Weicht der gelernte Kalibrier-Faktor b dauerhaft von 1 ab, hat jemand oder etwas die Spielregeln verändert – dann wird geprüft und die Formel angepasst, genau wie bei Merit-Order & Co. geschehen.

🔬

Automatische Selbstprüfung

Ein offener Verifikationsserver speichert jede Prognose hash-verkettet (fälschungssicher) und prüft nach 7 Tagen selbst anhand echter Kursdaten, ob sie eintraf – nicht per Klick. Jeder kann die Kette und die Trefferquote nachrechnen.

🧾

Haftung & Rolle

Betreiber und Verantwortliche werden namentlich benannt. SEISMOCAST informiert – es haftet nicht für Entscheidungen, die daraus getroffen werden.

Datum
Änderung
Grund
2026-07
Rockets & Feathers, Merit-Order, Threat/Act, EUR/USD ergänzt
Anpassung an publizierte Forschung
2026-07
Backtest auf RMSE vs. Random Walk/AR(1) umgestellt
Ehrlicher Signifikanz-Maßstab
2026-07
Bootstrap-Konfidenzintervalle + n-Warnung
Unsicherheit sichtbar machen
2026-07
Praxis-Check an FVEK-Daten Mai–Juli 2026: Durchleitung real ≈ 0,27 (Modell 0,28)
Bestätigung, keine Anpassung nötig
2026-07
Ereignis-Validierung gegen S&P 500 (1929–2025); Erkenntnis: Aktien-Wirkung ist regional
Spalte „Aktien" als betroffener Leitindex präzisiert
2026-07
Regime-Gewichtung eingeführt: alte Fälle zählen weniger, wo Marktregeln sich änderten; Lehrfälle 2009 vs. 2021 ergänzt
Merit-Order, TTF-Spotmarkt, Öl-Futures, Steueranteil
2026-07
Anti-Manipulation: Meldungen werden nach Zahl unabhängiger Quellen korroboriert (≥ 3 = bestätigt); Einzelmeldungen sichtbar markiert; Ereigniszeitpunkt (frühester Bericht) statt Berichtszeitpunkt maßgeblich
GDELT NumSources; Korroborations-Prinzip
2026-07
Chronik auf 107 Fälle verdichtet (Schwerpunkt 1978–2024): ~360 dokumentierte Ereignis→Preis-Reaktionen inkl. Null- und Gegenrichtungs-Fällen (1986/2014/2020 OPEC-Kollaps, 2003 Kriegsbeginn-Erleichterung, 2024 eingepreister Großangriff); Zähler jetzt dynamisch
Kursarchive; Grundrate ehrlich abgebildet
2026-07
Heizöl als echte Heizart (FVEK 1,27 €/l; Öl-Heizer hatten 0 € – behoben); „Was heißt das für dich?“-Euro-Rechnung in der Prognose; PWA installierbar (Manifest + Offline-Hülle)
Nutzwert; Datensatz bleibt geschützt (kein öffentlicher Export)
2026-07
Länderklick aktualisiert automatisch: kompaktes Popup hakt Strom/Sprit/Gas/Börse ab und schließt selbst; jedes Preis-Feld ist klickbar und öffnet die Prognose bis Jahresende (wöchentlich/monatlich/jährlich) mit Szenario-Logik „wenn das eintrifft, ist es so"
direkt aus aktuellem Geschehen + Formel
2026-07
Aktualisieren-Knopf: zieht neueste Preise und Ereignisse, quittiert mit Datum/Uhrzeit und rechnet live durch die ganze Kette (Formel, Wirkungsnetz, Prognose, Risiko-Ampel, Wochenvorschau); Quelle (LIVE/Demo) transparent
Kopplung sichtbar
2026-07
Peer-Review-Fixes: Strom-Schock brutto-konsistent (Basispreis bei 0 % exakt erhalten); UK/IT getrennte USt-Sätze Sprit vs. Strom; Feder kurzfristig 0,5 (FVEK-rekalibriert); Lebensmittel-Kette an physische Skala angepasst; Jahresthese-Band als 90 %-Korridor ausgewiesen
Interne Prüfung auf Richtigkeit
2026-07
Steuer-korrekte Endpreis-Wirkung: prozentualer Schock wirkt nur auf den beweglichen (steuerfreien) Preisteil, fixe Mineralöl-/Energiesteuer + Netz bleiben – Dämpfung je Land unterschiedlich, nicht mehr doppelt gezählt
Steuer enthalten, aber nicht mitbewegt (Nutzer-Hinweis)
2026-07
Netzentgelte je Land aus den nationalen Regulierungsbehörden hinterlegt (AT bundeslandgenau 6,9–11,6 ct, E-Control); Pflicht-Disclaimer als bestätigtes Overlay beim ersten Besuch
E-Control, Bundesnetzagentur, CRE, ARERA, Ofgem, ACM, CNMC, URE
2026-07
Jahresthese-Modus (Vorregistrierung): Startpreis eingefroren, 52 wöchentliche Kontrollpunkte, Abweichungsmessung (MAPE + Band-Trefferquote) – ohne Live-API, ohne Kaufempfehlung
Pre-registration; Disclaimer nach oben gezogen
2026-07
Steuer-/Netzstruktur für 9 Länder hinterlegt (MwSt. + Mineralölsteuer belegt); Endpreis wird jetzt live aus Großhandel + Netz + Steuern + USt. aufgeschlüsselt
Eurostat, Tax Foundation, EU Oil Bulletin 2026
2026-07
AT-Strom an 5 Primärquellen rekalibriert (Energie 14 ct, Grundpreis 5 €); Flex-Formel (Börse×1,1+26,5)∕10 als Live-Referenz eingebaut; ETF-Risikohinweis ergänzt
Preisblätter Verbund/Gutmann/Pullstrom/Kelag/UW; iShares-BIB 04/2026
2026-07
Rückrechnung 02/2025–07/2026 (Basis: nur Vor-2025-Wissen): Richtung 61 %, alle Kriegsfälle ✓; selektive Shrinkage bei dünner Basis eingeführt (+3 Pp. Richtung); Herkunftsnachweis ergänzt (Event-Study, Analogmethode, MOS, Kensho)
Out-of-sample-Prüfung; James-Stein; Glahn & Lowry 1972
2026-07
SEISMOCAST-Formel formalisiert und am 8.-Juli-Ereignis bestätigt (Prognose +4,8 %, real +5,2 %)
Out-of-sample-Test am Waffenruhe-Bruch
2026-07
Brandmauern einkalkuliert: Notenbank/Einlagensicherung (Finanzpaniken 0,6→1,0) und strategische Ölreserven (vor 1974: 0,7); Beweisfälle 1991 & 2023 ergänzt
Fed 1913, FDIC 1934, IEA 1974 – Krisen von vor 100 Jahren wirken heute anders